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Kreuzreaktion

von Dr. Rüdiger Wahl

Kreuzreaktion

von Dr. Rüdiger Wahl

Was ist eine Kreuzreaktion, wo tritt diese auf und was löst sie aus? Einfach und verständlich erklärt.

Was versteht man unter einer allergischen Kreuzreaktion?

​Salopp ausgedrückt, versteht man unter einer Kreuzreaktion, dass unterschiedliche „Substanzen“ gemeinsame Allergene aufweisen. Leicht nach zu vollziehen ist es, wenn die „Substanzen“ der gleichen botanischen oder zoologischen Familie angehören. Ungleich schwerer ist das schon zu verstehen, wenn das nicht zutrifft und der Zusammenhang zunächst nicht augenscheinlich ist. Wie z.B. bei Latex und Bananen… Aber so etwas gibt es auch und es ist nicht selten!

In der Folge möchten wir die Kreuzreaktion genauer betrachten.

Kreuzreaktion zwischen verschiedenen Pollen Arten

​Es besteht zwischen den Süßgräsern wie z.B. Pollen von Phleum pratense, Dactylis glomerata, Lolium perenne, Holcus lanatus Poa pratensis etc. aber auch Roggen eine 100%ige Kreuzreaktion. Für Gräserpollenallergiker*innen (Personen mit einer Pollen Allergie) bedeutet das, wenn er/sie z.B. auf die Pollen von Phleum pratense allergisch reagiert bzw. sensibilisiert ist, so wird er/sie auch auf die von z.B. Dactylis glomerata und  Roggen allergisch reagieren.

​Zur spezifischen Immuntherapie (SIT) können somit Allergenextrakte eingesetzt werden, die sich aus den kreuzreaktiven Gräserpollen, wie z.B. einer 6-Gräser-Pollenmischung, zusammensetzen, oder der Allergenextrakt nur aus Phleumpratensepollen besteht. Eine solche 6-Gräserpollenmischung kann auf Grund der stark ausgeprägten Kreuzreaktion wie ein einzelnes Gras angesehen werden. Verschiedene Allergiefirmen verfolgen dabei unterschiedliche Philosophien. Einige setzen nur Phleumpratensepollen andere eine 6-Gräserpollenmischung zur SIT (Spezifische Immuntherapie) ein. Diese werden oft auch noch chemisch modifiziert und zwar zum Allergoid.

Kreuzreaktion bei Baumpollen?

Bei den Baumpollen ist am wichtigsten die Kreuzreaktion zwischen den Pollen der Birke, Erle und Hasel. Alle gehören der botanischen Familie der Betulacaen an. In der Praxis heißt es, dass wenn man auf die Birkenpollen allergisch reagiert man auch auf die Haselpollen allergisch reagieren wird. Diese können schon, wenn der Winter recht warm ist, im Dezember fliegen, wohingegen die Birke- und Erlenpollen erst im März/April sich in der Luft befinden und bei entsprechend disponierten Personen die bekannten allergischen Symptome hervorrufen können.

Somit zieht sich der Leidensweg der Birkenpollenallergiker über mehrere Monate hin. Zur SIT kann sowohl die 3 Baumpollenmischung Birke, Erle, Hasel eingesetzt werden als auch nur z.B. die Birke. All das basiert auf der sehr stark ausgeprägten Kreuzreaktion zwischen den drei Baumpollenarten. Zu den Oleacaen zählen die Esche, Flieder und Ölbaumpollen. Auch da liegt eine Kreuzreaktion vor. So sollte ein Eschepollenallergiker*innen nicht gerade Urlaub z.B. in Griechenland machen wenn die Ölbaumpollen fliegen. Er/sie wird da die gleichen allergischen Probleme bekommen wie zu Hause in Deutschland wenn die Eschenpollen fliegen und es zu den bekannten allergischen Symptomen kommt.

Eine partielle Kreuzreaktion gibt es zwischen den Pollen der Esche (Oleacae) und Birke (Belulacae). Ganz sinnvoll ist es deshalb, wenn Birkenpollenallergiker*innen auch auf die Esche hin getestet werden und umgekehrt. Das kann z.B. über den Haut-Prick-Test oder die spezifische IgE-Messung erfolgen.

Kreuzreaktion bei Hausstaubmilben?

Im Hausstaub sind die wichtigsten Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus, Dermatophagoides farinae und Euroglyphus maynei. Dr. Wahl konnte aufzeigen, dass zwischen diesen drei Hausstaubmilben eine Kreuzreaktion besteht. Häufig wird zur SIT eine Mischung 50% Dermatophagoides pteronyssinus und 50% Dermatophagoides farinae eingesetzt. Auf Grund der sehr stark ausgeprägten Kreuzreaktion würde wohl zur SIT auch nur die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus genügen. So wird es zumindest in Schweden gehandhabt.

​Die stark ausgeprägte Kreuzreaktion zwischen den beiden Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae konnte u.a. über die SDS-PAGE und den Westernblot belegt werden. So wiesen sie ein sehr gut vergleichbares Protein (SDS-PAGE) und Allergenmuster (Westernblot) auf. In beiden Hausstaubmilben konnten die Allergene der Gruppe I und II erkannt werden, was man über das Molekulargewicht der Allergene der Gruppe I und II leicht feststellen kann. Diese hohe Kreuzreaktion konnte auch durch spezifische IgE Messungen, durchgeführt mit 25 Seren von Hausstaubmilbenallergiker*innen, belegt werden.

Es wurden mit allen drei Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus, Dermatophagoides farinea und auch Euroglyphus maynei sehr vergleichbare Allergenklassen gemessen Der Mittelwert lag zwischen Klasse 3,2 bis 3,9. Zur Messung wurde der Allergenscheiben EAST (Enzym Allergo Sorbent Test) eingesetzt, wobei die 25 Seren mit den drei unterschiedlichen Hausstaubmilben-Allergenscheiben gemessen wurden. Zur spezifischen IgE-Messung in Seren/Plasmen von Patienten stehen noch andere spezifische IgE-Tests zur Verfügung.

Neben den Hausstaubmilben gibt es noch die Vorratsmilben wie Acarus siro, Tyrophagus putrescentiae etc. Hier liegt aber keine Kreuzreaktion zu den Hausstaubmilben wie z.B. zu Dermatophagoides pteronyssinus vor. Selbst innerhalb der Vorratsmilben liegt wohl keine Kreuzreaktion vor.

Kreuzreaktion bei Kräutern?

Auch zwischen den Kräuterpollen wie von Beifuss und Wegerich liegt keine Kreuzreaktion vor. Diskutiert wird eine partielle Kreuzreaktion zwischen den Pollen von Beifuss und dem bei uns relativ neuen Allergen Ragweed (Traubenkraut, Ambroia). Meine Untersu-chungen ergaben allerdings, dass da keine Kreuzreaktion vorliegt, was mit unter-schiedlichen Hemmtestversuchen gezeigt werden konnte.

Zur Belegung einer Kreuzreaktion müssen entsprechende Hemmtestversuche durchgeführt werden, wie der EAST/RAST Hemmtest und die Westernblotinhibition. Die spezifische IgE Messung kann nur einen kleinen Hinweis auf eine Kreuzreaktion liefern. Oft liegt nämlich auch keine Kreuzreaktion vor, sondern eine unabhängige Cosensibilisierung. Da bringen die Hemmtestversuche Klarheit.

Noch einmal kurz zur Erinnerung: Salopp ausgedrückt versteht man unter einer Kreuzreaktion das unterschiedliche „Substanzen“ gemeinsame Allergene aufweisen.

Dass das nicht ungewöhnlich bei „Substanzen“ ist, die der gleichen botanischen und zoologischen Gruppe angehören, darauf wurde schon eingegangen, aber es gibt davon auch Abweichungen.

Warum Birkenpollenallergiker*innen auf Äpfel allergisch reagieren können

Es gibt das sog. pollenassoziierte Nahrungsmittelallergensyndrom. So können Birkenpollenallergiker auch allergisch auf Äpfel reagieren. Hier sind es besonders Granny Smith und Golden delicious, also nicht die alten Sorten, die man noch aus dem Garten der Großmutter kennt, die weisen eine geringere Allergenität auf als Granny Smith und Golden deliciious. Das Allergen Profilin (Bet v 2); Bet v1 und Mal d1 spielen bei dieser Kreuzreaktion eine Rolle. Profilin wird auch wie das Tropömyosin als Panallergen bezeichnet. Mit dem Reifegrad der Äpfel nimmt die Allergenität zu. Mit dem von mir entwickelten Stick-INA-Test (Individuelle Native Allergiediagnostik) konnte ich nachweisen, dass sich die Allergene direkt unter der Schale und nahe am Kern des Apfels befinden. Also Birkenpollenallergiker*innen müssen die Allergie auf Äpfel mit bedenken.

Aber sie können auch auf Nüsse, oft Haselnüsse, bedingt durch die Kreuzreaktion, allergisch reagieren, sowie auf  Karotten und rohe Tomaten. Beifusspollenallergiker*innen können auf Gewürze und Sellerie allergisch reagieren. Man spricht hier vom Beifusspollen-Gewürz-Selleriesyndrom, das vor einigen Jahren noch mit Lychee ergänzt wurde. Ragweed (Traubenkraut, Ambrosia) zeigt eine Kreuzreaktion zu Melone und Kamille und Gräser partiell auf Kiwi, Kartoffel (roh) und Erbse.

Pollenallergiker*innen haben nicht unbedingt auch eine Nahrungsmittelallergie

Bei Pollenallergiker*innen muss es aber nicht zwangsweise bedeuten, dass sie immer auf die kreuzreaktiven Nahrungsmittel allergisch reagieren. Es ist ein KANN und kein MUSS, nur sollte man das z.B. als Pollenallergiker wissen das häufig eine Kreuzreaktion besteht, obwohl keine botanische Gruppengemeinschaft besteht. So kann man sich vielleicht als entsprechender Pollenallergiker bestimmte Reaktionen nach dem Genuss von bestimmten Nahrungsmitteln besser erklären. Hier ist besonders auf Sellerie hinzuweisen, dass oft ein verstecktes Allergen ist und z.B. als Gewürz nicht deklariert wird, was für einen Beifusspollenallergiker sehr fatal sein kann.

Hausstaubmilbenallergiker*innen wie Dermatophagoides pteronyssinus können allergische Reaktionen auf KrustaceenHummerGarnele und Shrimps zeigen. Das gemeinsame Allergen, das für die Kreuzreaktivität verantwortlich ist, ist das Muskelprotein Tropomyosin. Bei der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus wird es Der p 10 genannt.

Latex Allergiker*innen können auf Bananen allergisch sein!

Bei Latex gibt es z.B. eine Kreuzreaktion zur Banane und zur rohen Kartoffel. Hier ist es bei der Kartoffel das Allergen Patatin. Auch können Latexallergiker*innen auf Ficus benjamina (Birkenfeige) allergisch reagieren. Das ist auf den latexartigen Saft zurück zu führen, den die Blätter aussenden. Der Hausstaub legt sich auf die Blätter, bindet diesen und die damit enthaltenen Allergene, die mit dem Hausstaub von der Person dann eingeatmet werden.

Gemeinsames Allergen bei Tieren

Bei den Tieren wie Katze und Hund wird das entsprechende Albumin als gemeinsames Allergen diskutiert, wobei Katzen- und Hundealbumin als Minorallergen angesehen wird, d.h. kleiner/gleich 25% der entsprechenden Allergiker reagieren darauf allergisch.

Kreuzreaktion bei Medikamenten

Bei Medikamenten wird eine mögliche Kreuzreaktion zwischen Penicillin und Amoxycillin diskutiert.

Einige der wenigen Allergene die keine Proteine sind

Ich konnte zeigen, dass es eine Kreuzreaktion zwischen der Gelatine, z.B. verarbeitet in Gummibärchen, und Volumenersatzmittel/Plasmaexpander gibt, das aus einer modifizierten Gelatine besteht. Auch konnte eine Kreuzreaktion zwischen Katzenhaaren und Schweinefleisch ermittelt werden und der Küchenschabe Periplaneta americana und Blatella germanica. Das ist wieder leichter zu verstehen, denn sie gehören der gleichen zoologischen Familie an.

Können denn nun Nahrungsmittelallergien über die klassischen assoziierten Allergene therapiert werden? Die Datenlage ist dazu noch nicht so hoch. Es konnte aber gezeigt werden, dass nach der spezifischen Immuntherapie (SIT) mit einem Birkenpollenpräparat die Patienten wieder besser Äpfel vertragen konnten. Mehr ist mir zu diesem Ansatz noch nicht bekannt. Ich denke da Gewürze SIT mit Beifusspollen oder Garnele mit der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus. Ich persönlich bin ein Fan von diesen Ansätzen. Bei entsprechend durchgeführten SIT sollten Allergologe*in auch nach der Verträglichkeit der kreuzreaktiven Nahrungsmittel mit fragen.

Hier noch etwas spannendes:

Eine Patientin reagierte allergisch auf Ihr Parfüm, wie mir ein Arzt telefonisch mitteilte. Was kann man da machen? Ich dachte Parfüm, was wird da so verarbeitet etwas von Blumen, Gewürzen. Ich sagte ihm er solle die Patientin auf Beifusspollen testen. Der Haut-Prick-Test  durchgeführt mit einer Beifusspollen-Pricktestlösung war positiv. Da sagte ich ihm, er solle eine SIT mit einem Beifusspollenpräparat durchführen, was er machte. Es dauerte nicht lange da teilte er mir mit, dass die Patienten durch die SIT mit dem Beifusspollenpräparat ihr Parfüm wieder vertragen konnte. Also lag da wohl auch eine Kreuzreaktion vor, denn Beifusspollen werden bestimmt nicht in einem Parfüm mitverarbeitet. Der Ansatz war richtig, die Patientin, der Allergologe und ich waren zufrieden.

Ich bin der Meinung das den Kreuzreaktionen bei der Beurteilung und Behandlung allergischer Erkrankungen viel mehr Beachtung geschenkt werden sollte als bis jetzt, besonders auch zum Wohle des Patienten.

Was versteht man unter einer Kreuzreaktion, die es nicht nur bei Hausstaubmilben gibt?

Ganz einfach ausgedrückt bedeutet es, dass verschiedene „Substanzen“ gemeinsame Allergene aufweisen, wie hier bei den drei Hausstaubmilben das Hausstaubmilbenallergen der Gruppe I. Bei Dermatophagoides pteronyssinus wäre es das Der p1, bei Dermatophagoides farinae wäre es das der f1.

Könnte man sagen, dass z. B. die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus die beiden anderen Hausstaubmilben mit „abdeckt“?

Ja, die Untersuchungen von Wahl et al. konnten das zeigen. Es konnte dazu auch noch die Hausstaubmilbe Dermatophagoides microceras mit einbezogen werden. Diese hohe Gemeinsamkeit konnte auch über die spezifische IgE-Messung, durchgeführt mit Hausstaubmilbenallergikerseren erkannt werden. Es wurden mit den Seren mit den vier Hausstaubmilben nahezu immer die gleichen Allergenklassen gemessen. Auch lagen die Mittelwerte der Allergenklassen sehr dicht bei einander, genauer gesagt zwischen Allergenklasse 3,2 bis 3,9. Das deutet ebenfalls auch sehr stark auf die Kreuzreaktion zwischen den Hausstaubmilben hin.

Man kann sagen, dass zwischen den vier Hausstaubmilben eine hohe Kreuzreaktion besteht und z.B. die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus die anderen drei Hausstaubmilben biochemisch und immunologisch mit „abdecken“ würde. Das sollte man bei der spezifischen Immuntherapie (SIT)  von Hausstaubmilbenallergikern mit berücksichtigen. Es würde wohl zur spezifischen Immuntherapie von Hausstaubmilbenallergikern ein Präparat mit der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus genügen, auch wenn oft Mischungen von Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae (50 zu 50) angeboten und eingesetzt werden.

Aus Sicht der Wissenschaft fehlt dafür eine Begründung. In Schweden setzt man zur spezifischen Immuntherapie nur die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus ein. Es ist bekannt, dass zwischen Apfel (Frucht) und Birkenpollen eine Kreuzeraktion besteht. Gibt es eine solche Kreuzreaktion, Hausstaubmilbe mit Nahrungsmitteln, auch? Das so etwas existiert basiert auf einer noch nicht so alten Untersuchung. Das pollenassozierte Nahrungsmittelsyndrom ist schon länger bekannt.

Man fand aber auch heraus, dass zwischen Nahrungsmitteln und der Hausstaubmilbe Dermato-phagoides pteronyssinus eine Kreuzreaktion besteht und zwar zu den Shrimps. Man stellte fest, dass Haustaubmilbenallergiker in einigen Fällen nach dem Verzehr von Shrimps allergische Reaktionen zeigten. Über verschiedene diagnostische Methoden, auf die in einem anderen Kapitel noch eingegangen wird, konnte das bestätigt werden. Wir sagten Kreuzreaktion bedeutet, dass verschiedene Substanzen gemeinsame Allergene aufweisen.

Über intensive Forschung fand man heraus, dass das gemeinsame Allergen zwischen der Hausstaubmilbe und den Shrimps das Muskelprotein Tropomyosin ist, bei der Hausstaubmilbe bezeichnet man es mit Der p 10. Also liegt auch hier, wie bei der pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie auch so etwas bei der Hausstaubmilbe vor, nämlich die Kreuzreaktion zu den Shrimps mit dem gemeinsamen Allergen Der p10 (Tropomyosin ein Muskelprotein).

Das müssen Hausstaubmilbenallergiker wissen, falls sie Shrimps essen wollen, die sind zwar sehr lecker, aber Hausstaubmilbenallergiker sollten diese besser meiden. Anzumerken ist hier, dass nicht jeder Hausstaubmilbenallergiker auf die Schrimps allergisch reagieren muss. Besonders bei der Kreuzreaktion zu Nahrungsmitteln ist es immer ein kann aber kein muss, aber dennoch sollten Hausstaubmilbenallergiker von diesem Phänomen wissen und vorsichtig bei der Essensauswahl sein.

Fazit

Zwischen den Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus, Dermatopha-goides farinae, Dermatophagoides microceras und Euroglyphus maynei besteht eine Kreuzreaktion. Einfach ausgedrückt Kreuzreaktion d.h. verschiedene Substanzen haben gemeinsame Allergene. So gibt es auch eine Kreuzreaktion zwischen der Hausstaubmilbe und den Shrimps. Das sollten Hausstaubmilbenallergiker wissen und bei der Essensauswahl entsprechend vorsichtig sein.