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Kreuzallergie

von Avantal

Kreuzallergie

von Avantal

Was ist eine Kreuzallergie, wie tritt sie auf und was löst sie aus? Einfach und verständlich erklärt.

Kreuzallergien werden auch als allergische Kreuzreaktionen bezeichnet sind ein weit verbreitetes Phänomen, das Menschen auf der ganzen Welt betrifft. Obwohl viele Menschen nicht wissen, was dabei passiert und wie es dazu kommt, kann eine allergische Kreuzallergien schwerwiegende Folgen haben. In diesem Blogartikel erklären wir Ihnen genau, was eine allergische Kreuzallergie ist und welche Auswirkungen sie auf den Körper haben kann.

Was ist eine Kreuzallergie?

​Salopp ausgedrückt, versteht man unter einer Kreuzreaktion, dass unterschiedliche Substanzen gemeinsame Allergene aufweisen. Menschen kommen also mit einer Substanz in Kontakt und eine allergische Reaktion wird auf diese Substanz ausgelöst , gegen die man eigentlich nicht spezifisch sensibilisiert ist.

Diese allergischen Kreuzreaktionen sind potenziell sehr gefährlich und können lebensbedrohliche Zustände hervorrufen. Die häufigsten allergischen Kreuzreaktionen umfassen solche auf Pollen, Nahrungsmittel, Milben und Medikamente.

Leicht nach zu vollziehen ist es, wenn die „Substanzen“ auch der gleichen botanischen oder zoologischen Familie angehören. Ungleich schwerer zu verstehen wird es, wenn das nicht zutrifft und der Zusammenhang zunächst nicht augenscheinlich ist, wie z.B. bei Latex und Bananen. Aber so etwas gibt es auch und es ist nicht selten!

In diesem Video möchten wir die Kreuzreaktion genauer betrachten.

Kreuzallergie bei Pollen

​Wenn es um Pollen geht, ist der Inhaltsstoff des Allergens in den meisten Fällen das Protein Amb a 1. Es kommt in verschiedensten Pflanzen und Gräsern vor, wie zum Beispiel Birke, Erle und Haselnuss. Eine Allergie gegen dieses Protein führt zu einer Vielzahl von Symptomen, angefangen von Juckreiz bis hin zu Atemnot und Anaphylaxie. Hier erfahren sie mehr über die Pollenallergie.

Kreuzallergie bei Baumpollen

Bei den Baumpollen ist am wichtigsten die Kreuzreaktion zwischen den Pollen der Birke, Erle und Hasel. Alle gehören der botanischen Familie der Betulacaen an. In der Praxis heißt es, dass wenn man auf die Birkenpollen allergisch reagiert man auch auf die Haselpollen allergisch reagieren wird. Diese können schon, wenn der Winter recht warm ist, im Dezember fliegen, wohingegen die Birke- und Erlenpollen erst im März/April sich in der Luft befinden und bei entsprechend disponierten Personen die bekannten allergischen Symptome hervorrufen können.

Somit zieht sich der Leidensweg der Birkenpollenallergiker über mehrere Monate hin. Zur SIT kann sowohl die 3 Baumpollenmischung Birke, Erle, Hasel eingesetzt werden als auch nur z.B. die Birke. All das basiert auf der sehr stark ausgeprägten Kreuzreaktion zwischen den drei Baumpollenarten. Zu den Oleacaen zählen die Esche, Flieder und Ölbaumpollen. Auch da liegt eine Kreuzreaktion vor. So sollte ein Eschepollenallergiker*innen nicht gerade Urlaub z.B. in Griechenland machen wenn die Ölbaumpollen fliegen. Er/sie wird da die gleichen allergischen Probleme bekommen wie zu Hause in Deutschland wenn die Eschenpollen fliegen und es zu den bekannten allergischen Symptomen kommt.

Eine partielle Kreuzreaktion gibt es zwischen den Pollen der Esche (Oleacae) und Birke (Belulacae). Ganz sinnvoll ist es deshalb, wenn Birkenpollenallergiker*innen auch auf die Esche hin getestet werden und umgekehrt. Das kann z.B. über den Haut-Prick-Test oder die spezifische IgE-Messung erfolgen.

Kreuzallergie zwischen Birkenpollen und Äpfeln

Es gibt das sog. pollenassoziierte Nahrungsmittelallergensyndrom. So können Birkenpollenallergiker auch allergisch auf Äpfel reagieren. Hier sind es besonders Granny Smith und Golden delicious, also nicht die alten Sorten, die man noch aus dem Garten der Großmutter kennt, die weisen eine geringere Allergenität auf. Das Allergen Profilin (Bet v 2); Bet v1 und Mal d1 spielen bei dieser Kreuzreaktion eine Rolle. Profilin wird auch wie das Tropömyosin als Panallergen bezeichnet.

Äpfel liegen auf einem Tisch

Mit dem Reifegrad der Äpfel nimmt die Allergenität zu und damit das Potential für eine Kreuzallergie beim Apfel. Mit dem von Dr. Wahl entwickelten Stick-INA-Test (Individuelle Native Allergiediagnostik) konnte nachgewiesen werden, dass sich die Allergene direkt unter der Schale und nahe am Kern des Apfels befinden. Also Birkenpollenallergiker sollten eine Allergie auf Äpfel mit bedenken.

Kreuzallergie bei Pollen und Nahrungsmitteln

Aber sie können auch auf Nüsse, oft Haselnüsse, bedingt durch die Kreuzreaktion, allergisch reagieren, sowie auf  Karotten und rohe Tomaten. Beifusspollenallergiker können auf Gewürze und Sellerie allergisch reagieren. Man spricht hier vom Beifusspollen-Gewürz-Selleriesyndrom, das vor einigen Jahren noch mit Lychee ergänzt wurde. Ragweed (Traubenkraut, Ambrosia) zeigt eine Kreuzreaktion zu Melone und Kamille und Gräser partiell auf Kiwi, Kartoffel (roh) und Erbse.

Bei Pollenallergie muss es aber nicht zwangsweise bedeuten, dass sie immer auf die kreuzreaktiven Nahrungsmittel allergisch reagieren. Es ist ein KANN und kein MUSS, nur sollte man das z.B. als Pollenallergiker wissen das häufig eine Kreuzreaktion besteht, obwohl keine botanische Gruppengemeinschaft besteht. So kann man sich vielleicht als entsprechender Pollenallergiker bestimmte Reaktionen nach dem Genuss von bestimmten Nahrungsmitteln besser erklären. Hier ist besonders auf Sellerie hinzuweisen, dass oft ein verstecktes Allergen ist und z.B. als Gewürz nicht deklariert wird, was für einen Beifusspollenallergiker sehr fatal sein kann.

Kreuzallergie bei Gräserpollen

Es besteht zwischen den Süßgräsern wie z.B. Pollen von Phleum pratense, Dactylis glomerata, Lolium perenne, Holcus lanatus Poa pratensis etc. aber auch Roggen eine 100%ige Kreuzreaktion. Für Gräserpollenallergiker (Personen mit einer Pollen Allergie) bedeutet das, wenn er oder sie z.B. auf die Pollen von Phleum pratense allergisch reagiert bzw. sensibilisiert ist, so wird er/sie auch auf die von z.B. Dactylis glomerata und Roggen allergisch reagieren.

Gräser auf der Wiese.

​Zur spezifischen Immuntherapie (SIT) oder auch Hyposensibilisierung können somit Allergenextrakte eingesetzt werden, die sich aus den kreuzreaktiven Gräserpollen, wie z.B. einer 6-Gräser-Pollenmischung, zusammensetzen, oder der Allergenextrakt nur aus Phleum Pratense Pollen besteht. Eine solche 6-Gräserpollenmischung kann auf Grund der stark ausgeprägten Kreuzreaktion wie ein einzelnes Gras angesehen werden. Verschiedene Allergiefirmen verfolgen dabei unterschiedliche Philosophien. Einige werden auch noch chemisch zum Allergoid modifiziert.

Kreuzallergie bei Hausstaubmilben

Im Hausstaub sind die wichtigsten Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus, Dermatophagoides farinae und Euroglyphus maynei. Dr. Wahl konnte aufzeigen, dass zwischen diesen drei Hausstaubmilben eine Kreuzreaktion besteht.

​Die stark ausgeprägte Kreuzreaktion zwischen den beiden Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae konnte u.a. über die SDS-PAGE und den Westernblot belegt werden. So wiesen sie ein sehr gut vergleichbares Protein (SDS-PAGE) und Allergenmuster (Westernblot) auf. In beiden Hausstaubmilben konnten die Allergene der Gruppe I und II erkannt werden, was man über das Molekulargewicht der Allergene der Gruppe I und II leicht feststellen kann. Diese hohe Kreuzreaktion konnte auch durch spezifische IgE Messungen, durchgeführt mit 25 Seren von Hausstaubmilbenallergikern, belegt werden.

Es wurden mit allen drei Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus, Dermatophagoides farinea und auch Euroglyphus maynei sehr vergleichbare Allergenklassen gemessen Der Mittelwert lag zwischen Klasse 3,2 bis 3,9. Zur Messung wurde der Allergenscheiben EAST (Enzym Allergo Sorbent Test) eingesetzt, wobei die 25 Seren mit den drei unterschiedlichen Hausstaubmilben-Allergenscheiben gemessen wurden. Zur spezifischen IgE-Messung in Seren/Plasmen von Patienten stehen noch andere spezifische IgE-Tests zur Verfügung.

Neben den Hausstaubmilben gibt es noch weitere Milben wie die Vorratsmilben wie Acarus siro, Tyrophagus putrescentiae etc. Hier liegt aber keine Kreuzreaktion zu den Hausstaubmilben wie z.B. zu Dermatophagoides pteronyssinus vor. Selbst innerhalb der Vorratsmilben liegt wohl keine Kreuzreaktion vor.

Auch lagen die Mittelwerte der Allergenklassen sehr dicht bei einander, genauer gesagt zwischen Allergenklasse 3,2 bis 3,9. Das deutet ebenfalls auch sehr stark auf die Kreuzreaktion zwischen den Hausstaubmilben hin.

Man kann sagen, dass zwischen den vier Hausstaubmilben eine hohe Kreuzreaktion besteht und z.B. die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus die anderen drei Hausstaubmilben biochemisch und immunologisch mit „abdecken“ würde. Das sollte man bei der spezifischen Immuntherapie (SIT)  von Hausstaubmilbenallergikern mit berücksichtigen. Es würde wohl zur spezifischen Immuntherapie von Hausstaubmilbenallergikern ein Präparat mit der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus genügen, auch wenn oft Mischungen von Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae (50 zu 50) angeboten und eingesetzt werden.

Kreuzallergie bei Nahrungsmitteln

In Bezug auf Nahrungsmittel ist es möglich, dass jemand allergisch gegen ein bestimmtes Nahrungsmittel ist, aber trotzdem eine Allergische Reaktion bekommt, wenn er oder sie in Kontakt mit anderen Lebensmitteln oder Bestandteilen anderer Lebensmittel kommt, die das gleiche Allergen haben. Oftmals kann dies dazu führen, dass Menschen Allergien gegen verschiedene Arten von Früchten und Gemüse haben oder plötzlich auf Fisch und Schalentiere reagieren obwohl sie noch niemals zuvor damit Probleme hatten.

Kreuzallergie zwischen Nahrungsmitteln und Milben

Es ist bekannt, dass zwischen Apfel (Frucht) und Birkenpollen eine Kreuzeraktion besteht. Gibt es eine solche Kreuzreaktion, Hausstaubmilbe mit Nahrungsmitteln, auch?

Man fand heraus, dass zwischen der Hausstaubmilbe eine Kreuzallergie mit Shrimps besteht. Man stellte fest, dass Haustaubmilbenallergiker in einigen Fällen nach dem Verzehr von Shrimps allergische Reaktionen zeigten.

einige Meeresfrüchte wie Hummer und Krabben auf einem Tisch

Über intensive Forschung fand man heraus, dass Hausstaubmilbenallergiker allergische Reaktionen auf KrustaceenHummerGarnele und Shrimps zeigen. Das gemeinsame Allergen, das für die Kreuzreaktivität verantwortlich ist, ist das Muskelprotein Tropomyosin. Bei der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus wird es Der p 10 genannt.

Anzumerken ist hier, dass nicht jeder Hausstaubmilbenallergiker auf die Schrimps allergisch reagieren muss. Besonders bei der Kreuzreaktion zu Nahrungsmitteln ist es immer ein kann aber kein muss. Dennoch sollten Hausstaubmilbenallergiker von diesem Phänomen wissen und vorsichtig bei der Essensauswahl sein.

Kreuzallergie zwischen Bananen, Kartoffeln und Latex

Bei Latex gibt es eine Kreuzreaktion zur Banane und zur rohen Kartoffel. Hier ist es bei der Kartoffel das Allergen Patatin. Auch können Latexallergiker auf den Ficus benjamina (Birkenfeige) allergisch reagieren. Das ist auf den latexartigen Saft zurück zu führen, den die Blätter aussenden. Der Hausstaub legt sich auf die Blätter, bindet diesen und die damit enthaltenen Allergene, die mit dem Hausstaub von der Person dann eingeatmet werden.

Kreuzallergie bei Kräutern

Zwischen den Kräuterpollen Beifuss und Wegerich liegt keine Kreuzreaktion vor. Diskutiert wird eine partielle Kreuzreaktion zwischen den Pollen von Beifuss und dem bei uns relativ neuen Allergen Ragweed (Traubenkraut, Ambrosia). Untersuchungen von Dr. Wahl ergaben allerdings, dass da keine Kreuzreaktion vorliegt, was mit unterschiedlichen Hemmtestversuchen gezeigt werden konnte.

Einige Käuter wie Ragweed auf dem Tisch

Zur Belegung einer Kreuzreaktion müssen entsprechende Hemmtestversuche durchgeführt werden, wie der EAST/RAST Hemmtest und die Westernblotinhibition. Die spezifische IgE Messung kann nur einen kleinen Hinweis auf eine Kreuzreaktion liefern. Oft liegt keine Kreuzreaktion vor, sondern eine unabhängige Cosensibilisierung.

Kreuzallergie bei Tieren

Bei den Tieren wie Katze und Hund wird das entsprechende Albumin als gemeinsames Allergen diskutiert, wobei Katzen- und Hunde Albumin als Minoallergen angesehen wird, d.h. weniger als 25% der entsprechenden Allergiker reagieren darauf allergisch.

Kreuzallergie bei Medikamenten

Bei Medikamenten wird eine mögliche Kreuzreaktion zwischen Penicillin und Amoxycillin diskutiert.

Da viele Medikamente grundsätzlich ähnliche chemische Strukturen haben oder dieselben Inhaltsstoffe enthalten können, kann es passieren, dass jemand nur auf bestimmte Arten von Medikamenten allergisch reagiert obwohl er oder sie gar nicht weiß welches Medikament die Allergie verursacht hat. Einige der häufigsten Arzneimittel-Kreuzallergien betreffen Penicillin und Antibiotika sowie Aspirin und NSAID-Schmerzmittel (Nichtsteroidales entzündungshemmende Medikamente).

Kreuzallergie bei nicht-Proteinen

Dr. Wahl konnte zeigen, dass es eine Kreuzreaktion zwischen der Gelatine, z.B. verarbeitet in Gummibärchen, und Volumenersatzmittel/Plasmaexpander gibt, welches aus einer modifizierten Gelatine besteht. Auch konnte eine Kreuzreaktion zwischen Katzenhaaren und Schweinefleisch ermittelt werden und der Küchenschabe Periplaneta americana und Blatella germanica.

Überraschende Kreuzallergie bei Parfüm

Eine Patientin reagierte allergisch auf Ihr Parfüm, wie uns ein Arzt telefonisch mitteilte. Die vermutung lag nahe, dass bei der Verarbeitung des Parfüms Pflanzenektrakte eingesetzt wurden. Wir rieten dazu die Patientin auf Beifusspollen zu testen. Der Haut-Prick-Test wurde mit einer Beifusspollen-Pricktestlösung durchgeführt und war positiv. Es wurde eine Hyposensibilisierung mit einem Beifusspollenpräparat durchgeführt.

Es dauerte nicht lange und uns wurde mitgeteilt, dass die Patienten durch die Hyposensibilisierung mit dem Beifusspollenpräparat ihr Parfüm wieder vertragen konnte. Also lag da wohl eine Kreuzreaktion vor, denn Beifusspollen werden bestimmt nicht in einem Parfüm mitverarbeitet.

Wir sind der Auffassung, dass den Kreuzreaktionen bei der Beurteilung und Behandlung allergischer Erkrankungen viel mehr Beachtung geschenkt werden sollte als bis jetzt, besonders auch zum Wohle des Patienten.

Kreuzallergie Schimmelpilze

Einigen Untersuchungen zur Folge gibt es ebenfalls zwischen Allergenen der Schimmelpilze und derer von Früchten und Nüssen eine Kreuzreaktion somit wäre die Schimmelpilzallergie auch ein Bestandteil der Kreuzallergie-Familie.

Kreuzallergie Tabelle

Kreuzallergie FAQ

Wie äußert sich eine Kreuzallergie?

Einige der häufigsten Symptome einer Kreuzallergie sind Juckreiz, Niesen und Tränen. Aber es gibt auch andere Symptome, die etwas seltener vorkommen und möglicherweise schwerwiegendere Folgen haben.
Kreuzallergien äußern sich auch als Atemwegsbeschwerden und Hautausschläge nach dem Kontakt mit dem Allergen oder dessen Verwandtem sowie als Ekzeme (entzündete Hautstellen). Aufgrund des gesteigerten Risikos schwerer Nebenwirkungen sollten alle Patienten mit einer solchen Diagnose unbedingt ihren Arzt konsultieren und gegebenenfalls weitere Untersuchungen veranlassen.

Was gibt es für Kreuzallergien?

Es gibt verschiedene Arten von Kreuzallergien: Obst- und Gemüsekreuzallergien sowie Tierhaar- und Insektenstich-Allergien. Pollen- , Gräser-, Nahrungsmittel- und Medikamenten Kreuzallergien.
Bei den gemeinsamen Allergenen handelt es sich meist um Proteine mit ähnlicher oder gleicher Struktur
Die Symptome einer Kreuzallergie können leicht bis schwerwiegend reichen: Nase- Nebenhöhlenentzündung, Niesattacken oder Atemnot bis hin zu allergischem Schock (Anaphylaxie), der in schweren Fällen lebensbedrohlich sein kann.

Was nicht essen bei Kreuzallergie?

Bei einer Kreuzallergie werden bestimmte Nahrungsmittel als Auslöser für allergische Immunreaktionen betrachtet.
Kreuzallergien entstehen aufgrund von ähnlichen Eiweißstoffen in verschiedenen Lebensmitteln. Menschen, die allergisch gegen eines dieser Lebensmittel reagieren, haben möglicherweise auch allergische Reaktionen auf andere Lebensmittel, die diese Eiweißstoffe enthalten. Diese Art von Allergie kann nicht nur durch den Verzehr des ursprünglich allergenen Lebensmittels verursacht werden, sondern auch durch Kontakt mit anderen allergenen Substanzen. Es ist daher äußerst wichtig zu verstehen, was eine Kreuzallergie ist und welche Nahrungsmittel gemieden werden müssen.

Einige der häufigsten Ursachen für Kreuzallergien sind Nüsse und verschiedene Früchte. Nuss-Kreuzreaktionen treten normalerweise bei Personen mit Allergien gegen Erdnüsse oder Walnüsse auf. Diejenigen mit einer Fruchtallergie können möglicherweise empfindlich auf Äpfel, Birnen oder Pfirsiche reagieren. Auch andere Obstsorten können solche Reaktionen hervorrufen: So kann eine Bananenallergie zu sensibilisierbar sein gegenüber Melonen oder Avocados; Menschen mit Zitrusallergien neigen dazu Tomaten oder Kartoffeln zu meiden; und Allergiker gegenüber Papayas sollten Acht auf Ananas haben.

Darüber hinaus gibt es viele tierische Produkte, die bei Kreuzallergien zu bedenklicher Vermeidung führen sollten – insbesondere Milchprodukte und Eier, sowie Hähnchen-, Geflügel- und auch Fisch kann eine Kreuzallergie auslösen.
Einige Menschen reagieren wiederum empfindlich auf Schalentiere: Muscheln sollte daher immer mit Vorsicht genossen werden. Meeresfrüchte-Allergiker sollten auch vorsichtig bei Garnelen sein.

Hafer kann oft starke Kreuzreaktion hervorruft. Darüber gibt es noch etliche weitere Produkten ua. Sesam und auf basierende Lebensmittel, sowie Soja, Tofu, Hefe uvm.

Ist eine Kreuzallergie gefährlich?

Kreuzallergien zu Atemwegsbeschwerden und Hautausschläge führen auch ist ein Allergischer Schok nicht auszuschließen. Bei einer heftigen Reaktion besteht durchaus eine große Gefahr. In den meisten Fällen tritt allerdings nicht das schlimmste Szenario ein, dennoch ist eine anaphylaktischer Schock durch eine Kreuzreaktion möglich.

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