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Allergie

von Christian Ellmers

Allergie

von Christian Ellmers

Allergien sind eine der häufigsten Erkrankungen weltweit und betreffen Millionen von Menschen jeden Alters. Obwohl sie oft als unbedenklich abgetan werden, können Allergien das tägliche Leben stark beeinträchtigen und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein.

Die Symptome können von milden Beschwerden wie Hautausschlag und Juckreiz bis hin zu schweren Atemwegsproblemen und Anaphylaxie reichen. Wenn Sie selbst oder jemand, den Sie kennen, unter einer Allergie leiden, wissen Sie wahrscheinlich, wie belastend es sein kann, ständig auf der Hut vor Auslösern zu sein.

Doch es gibt Hoffnung – mit der richtigen Behandlung und Vorbeugung können Sie Ihre Allergiesymptome lindern und ein normales Leben führen. In diesem Artikel werden wir alles besprechen, was Sie über Allergien wissen müssen, damit Sie die bestmögliche Behandlung und Unterstützung erhalten können.

Inhalt Allergie

Junge Frau leidet unter ihrer Allergie

Was bedeutet Allergie?

Allergie bedeutet: Eine in zeitlicher, qualitativer (Beschaffenheit) und quantitativer (Menge/Masse) Hinsicht erworbene, spezifische Reaktionsveränderung des Organismus auf der Basis einer pathogenen (krankhaften) Immunreaktion.

Dies mag zunächst sehr kompliziert klingen, einfach ausgedrückt ist Allergie: Eine “nicht übliche”/unübliche Reaktion des Körpers auf äußere Einflüsse, die für die meisten Menschen unproblematisch sind. Einfache Beispiele hierfür sind z.B. Pollen, Gräser, Lebensmittel und Hausstaub.

Das ist eine Allergie. Dr. Wahl im Interview

In diesem Video erklärt Dr. R. Wahl die Allergie in seiner eigenen ganz charmanten Art. 

Viel Freude damit!

Was bedeutet das Wort „Allergie“?

Allergie leitet sich aus dem griechischen ab und zwar von allos ergon. Darunter versteht man die Bereitschaft zu andersartigen von normalen abweichenden Reaktion. Die ersten bekannten Allergiker: Bereits vom ägyptischen König Menes war bekannt, dass er an einer Insektengiftallergie verstarb und zwar an einem anaphylaktischen Schock (Kreislaufzusammenbruch). Hätte er einen Autoinjektor dabei gehabt, dann hätte er wohl eine gute Überlebenschance gehabt. Doch dafür war die Zeit einfach noch nicht reif, diese lebensrettenden Geräte sollten erst viel später erfunden werden, aber dazu später mehr.

Im Jahr 1570 wurde von einer Katzenallergie berichtet, d.h. Personen bekamen allergische Symptome, wie Bläschen auf der Haut und Atemnot als sie einen Raum betraten in dem sich Katzen aufhielten. 1888 wurde bereits Hausstaub auf eine krankmachende Wirkung hin untersucht. An z.B. Milben oder gar an eine Allergie dachte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand.

Und König Richard der III von England war Erdbeerallergiker. Er bekam nach dem Genuss von Erdbeeren die typischen Symptome einer Nahrungsmittelallergie, wie Magendruck, Durchfall und asthmatische Beschwerden.

Die erste exakte klinische Beschreibung des Heuschnupfens erfolgte bereits im Jahr 1819. Im 19 Jahrhundert wurden schon die ersten Haut- und Provokationstests durchgeführt. Der wissenschaftliche Nachweis für eine Allergie. Die ersten wissenschaftlichen Belege für die Allergie und die Ermittlung, wer immunologisch für die Allergie beim Menschen verantwortlich ist noch nicht so lange her. Es passierte zur Zeit der Beatles nämlich 1967. Zu dieser Zeit wurde von Herrn Professor Johansson vom Karolinska Institut in Stockholm, Schweden und von dem Forscherehepaar Ishizaka in den USA das IgE (Immunglobulin E) im Serum/Blut des Menschen entdeckt. Damit bekam die Allergie ihr wissenschaftliches Fundament.

Das IgE stellte nicht nur die Basis für die Entwicklung von einer Vielzahl serologischen Tests dar, sondern die Allergie wurde jetzt auch unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet und als Krankheit wahrgenommen.

Dr. Wahl zur Allergie:

“Auf der 20 Jahrfeier in Bad Lippspringe, eine ehemalige Hochburg der Allergie in Deutschland mit den wunderbaren Menschen Herrn Professor Erich Fuchs, Gott hab ihn seelig, Herrn Dr. Debelic, auch schon bei Professor Fuchs und Herrn Professor Bergmann, jetzt Charité – Universitätsmedizin Berlin, zur Entdeckung des IgE fragte ich Professor Johansson, warum das IgE erst so spät entdeckt wurde. Er sagte: “Es lag an der sehr geringen Konzentration des IgE im Blut/Serum des Menschen.”

Dr. R Wahl im Juni 2020

Was löst Allergien aus?

Allergien werden von Allergenen ausgelöst hier sind besonders Pollen oder Hausstaubmilben zu nennen. Beim Kontakt (z.B. einatmen) von Allergenen können bei entsprechend disponierten Personen (Menschen mit einer erhöhten Empfindlichkeit auf dieses Allergen) allergische Reaktionen auftreten. Diese Abwehrreaktionen des Immunsystems können sich dann in verschiedenen Krankheitsbildern ausdrücken. Dazu zählen z.B. die Rhinitis, Rhinokonjunktivitis, Asthma bronchiale und Weitere.

In diesem Zusammenhang sprechen wir von einer Hausstaubmilbenallergie, bzw. Hausstauballergie und z.B. Pollenallergie.

Wenn Sie herausfinden möchten worauf Sie allergisch reagieren, bietet sich ein Allergietest an.

Die die am häufigsten von der allergischen Erkrankung betroffen Personen sind Atopiker (denn die Veranlagung zur Allergie wird vererbt). Auch konnte man über den sog. „allergischen Marsch“ die zeitliche Abfolge der Allergien während des Lebens eines Menschen nachgezeichnet werden. Wir betonen an dieser Stelle bewusst „Menschen“, denn es gibt auch Allergien bei Tieren. Zur Behandlung werden heute eine Vielzahl von Produkten angeboten auf die noch eingegangen wird. Diese reichen von Symptomatika, spezifische Immuntherapie, Einsatz von Allergiker Bettwäsche und Acariziden gegen die Milben und noch viel mehr mehr.

​In Deutschland leidet jeder Dritte Einwohner an einer allergischen Erkrankung. Die Allergie ist eine „Geisel“ der modernen Menschheit, die man aber dank der vieler hervorragender Produkte, die kommerziell angeboten werden, gut im Griff hat. Zusammengefasst: Allergien werden durch Allergene ausgelöst.

Allergene

Allergene sind überwiegend Proteine (Eiweißstoffe). Diese Proteine (Eiweißstoffe) unterscheiden sich u.a. in ihren Molekulargewichten, was über die SDS-PAGE und den Westernblot ermittelt werden kann. Nahezu alle Proteine können auch als Allergen bei entsprechend disponierten Personen fungieren, was bedeutet, dass diese Proteine allergische Reaktionen hervorrufen. Allerdings gibt es auch einige Medikamente, wie z.B. Penicillin, die über allergene Aktivität verfügen, aber keine Proteine sind.

​Wenigstens zu 95% sind Allergene Eiweißstoffe (Proteine). Diese Allergene können bei einer Typ 1 Allergie, das ist eine Allergie, die über das IgE (Immunglobulin E) mediiert ist, die entsprechenden Symptome einer allergischen Erkrankung beim Menschen auslösen.

Hier lesen Sie alles über Allergene.

Pollenallergie

Die Pollen, hier besonders die der Gräser und Bäume und auch der Kräuter sind sehr große Verursacher von allergischen Erkrankungen bei entsprechend disponierten Personen. Eine Polle ist eine Zelle mit männlichem Erbgut, die für die Fortpflanzung der Samenpflanzen verantwortlich ist. Sie wird von einer Pflanze freigesetzt und durch Insekten oder den Wind auf eine andere Pflanze übertragen. Die Partikelgröße der Polle liegt bei >10µm (1 Mikrometer = 10 hoch -6 Meter).

​Hier lesen Sie alles über die Pollenallergie.

Neben den Hausstaubmilben wie Dermatophagoides pteronyssinus sind die Pollen die größten Allergieverursacher beim Menschen. Es sind in der Hauptsache die Pollen der grünen Pflanzen. Allergien auf Blumenpollen, Pollen der bunten Pflanzen, sind eher selten.

Ein junges Mädchen riecht an einem Blumenstrauß auf einer Wiese. Verdacht auf Pollenallergie

Schimmelpilzallergie

Neben den Pollen, Hausstaubmilben wie Dermatophagoides pteronyssinus, Tierhaaren, Insektengifte, Nahrungsmittel spielen die Schimmelpilze eine wichtige Rolle als Allergieauslöser bei entsprechend disponierten Personen. Es gibt eine Vielzahl an Schimmelpilzen wie z.B. Alternaria tenuis (alternata), Cladosporium herbarum, Penicillium notatum, Fusarium moniliforme, Aspergillus fumigatus etc. Die wichtigsten Schimmelpilze stellen wohl Alternaria, Cladosporium, Penicillium, Fusarium und Aspergillus dar. Hier lesen Sie alles über die Schimmelpilzallergie.

Die allergische Kreuzreaktion

Was versteht man unter einer allergischen Kreuzreaktion, einer sogenannten Kreutzallergie?

Einfach ausgedrückt versteht man unter einer Kreuzreaktion, dass unterschiedliche „Substanzen“ gemeinsame Allergene aufweisen. Leicht zu verstehen ist das, wenn die „Substanzen“ der gleichen botanischen oder zoologischen Familie angehören. Schwerer ist das schon zu verstehen, wenn das nicht zutrifft. Aber so etwas gibt es auch. So besteht zwischen den Süßgräsern wie den Pollen von Phleum pratense, Dactylis glomerata, Lolium perenne, Holcus lanatus  Poa pratensis etc. aber auch Roggen eine 100%ige Kreuzreaktion.

​Für den Gräserpollenallergiker bedeutet das, wenn er z.B. auf die Pollen von Phleum pratense allergisch reagiert bzw. sensibilisiert ist, er auch auf die von z.B. Dactylis glomerata und  Roggen allergisch reagieren wird.

Die Typ-Klassen der Allergie

Die Einteilung der allergischen Erkrankungen erfolgt nach Gell und Coombs. Der Typ I umfasst die klassische allergische Sofortreaktion, die über das IgE (Immunglobulin E) mediiert ist. Dazu zählen die allergischen Krankheitsbilder wie z.B. Asthma bronchiale, Rhinokonjunktivitis, Urtikaria, Anaphylaxie, eben die Krankheitsbilder, die man aus den klassischen allergischen Erkrankungen her kennt.

​Seltener als die Typ 1 Reaktion sind die Typklassen II-IV, die bei den Allergien, die in diesem Komplex beschrieben werden, so gut wie keine Rolle spielen. Bei diesem Komplex liegt der Schwerpunkt nur auf den Allergien vom Typ I, denn auf den anderen Gebieten bin ich auch kein Fachmann, um dazu ausführlich etwas zu sagen/schreiben zu können. Mein Arbeitsgebiet liegt auf dem des IgEs.

Neu vorgeschlagen wurden die Typ V- und VI Reaktionen. Diese beiden Typen V und VI haben aber mit der klassischen Definition von Gell und Coombs nichts zu tun, sondern wurden später ergänzend erstellt. Es ist festzuhalten, dass die meisten Allergien der Typ Klasse I angehören und die werden auch hier in dem Buch nach besten Wissen und Gewissen beschrieben.

Bekannte Allergie Typ-Klassen

Im folgenden erklären wir die Einteilung der allergischen Erkrankungen in Typ-Klassen der allergischen Erkrankung, IgE (Immunglobulin E). Die Einteilung der allergischen Erkrankungen erfolgt nach Coombs und Gell 1963. Wir erklären die jeweilige Allergie-Typ-Klassen, welche Allergie welcher Klasse zugeordnet wird und was im Körper passiert.

Allergie Typ 1

​Der Typ I umfasst die klassische allergische Sofortreaktion, die über das IgE (Immunglobulin E) mediiert ist. Diese Sofortreaktionen des Immunsystems treten binnen kurzer Zeit (Sekunden, oder Minuten) auf. 

​Dazu zählen die allergischen Krankheitsbilder wie z.B.:

  • Asthma bronchial
  • Allergische Rhinokonjunktivitis
  • Hausstauballergie
  • Urtikaria
  • Anaphylaxie 
  • Insektengiftallergie

eben die Krankheitsbilder, die man aus den klassischen Erkrankungen der Allergie kennt.

Das passiert im Köper:

Wie bereits beschrieben ist eine Sensibilisierung auf das entsprechende Allergen eine Voraussetzung für die allergische Reaktion. 

  1. Kommen nun bereits sensibilisierte Personen in Kontakt mit den Allergenen, (z.B. Milben oder Pollen) so wird von den körpereigenen TH2-Helferzellen ein Botenstoff zum Start der Abwehrreaktion ausgesendet.
  2. Dieser Botenstoff {Interleukin (IL-4)} aktiviert seinerseits B-Zellen (B-Lymphozyten oder kurz B-Zellen gehören zu den Leukozyten, es sind weiße Blutkörperchen.
  3. Die Leukozyten bilden wiederum Plasmazellen, welche die spezifischen IgE-Antikörper gegen das Allergen bilden.
  4.  Binden sich nun die Antikörper an das Allergen werden die Zellen degranuliert und eine große Menge Entzündungsmediatoren freigesetzt.

Atopiker sind Menschen, die eine hohe Bereitschaft zur Entwicklung einer Allergie haben. Eine Allergie wird vererbt, waren die Eltern Allergiker so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch das Kind eine Allergie entwickelt.

Welche Reaktionen ruft die Typ-I-Allergie hervor?

Die Symptome äußern sich in einer klassischen Entzündungsreaktion. Auf der Haut machen sich diese bemerkbar durch Juckreiz, Rötung und Schwellung (wie z.B. bei der Neurodermitis; atopische dermatitis). Für die Atemwege bedeutet eine allergische Reaktion häufig eine Hypersekretion, d.h. vermehrt Tränenbildung, sowie eine laufende Nase, Niesreiz und Husten. In seiner schlimmsten Ausprägung kann eine Typ-I-Allergie zu einer Anaphylaxie und sogar zu einem anaphylaktischen Schock führen (z.B. bei Insektengiften)

Allergie Typ 2-3

Seltener als die Typ 1 Reaktion sind die Typklassen II-IV, die bei den Allergien, die in diesem Komplex beschrieben werden, so gut wie keine Rolle spielen. Bei diesem Komplex liegt der Schwerpunkt nur auf den Allergien vom Typ I.

Allergie Typ 5 und 6

Neu vorgeschlagen wurden die Typ V- und VI Reaktionen. Diese beiden Typen V und VI haben aber mit der klassischen Definition von Gell und Coombs nichts zu tun, sondern wurden später ergänzend erstellt.

Fazit zu Allergie-Typ-Klassen

Es ist festzuhalten, dass die meisten Allergien der Typ Klasse I angehören und die werden auch hier beschrieben. Wie gesagt ist der Typ I über das IgE mediiert. Das Immunglobulin E (IgE) wurde erst unabhängig von einander von Professor Johansson aus Stockholm, Schweden und dem Forscherehepaar Ishizaka aus den USA 1967 im Blut/Serum des Menschen entdeckt. Das ist darauf zurück zu führen, dass die Konzentration so gering ist, sie liegt im nanogramm Bereich, und man vorher über keine Instrumente und Techniken verfügte, um diese geringen Konzentrationen zu erfassen. Durch diese Entdeckung konnten auch entsprechende Testsysteme, wie z.B. der Allergenscheiben ELISA zur Bestimmung von spezifischem IgE entwickelt werden. Durch die Entdeckung des IgE wurde die Allergie auf eine wissenschaftliche Basis gestellt.

Allergie als Krankheit

Aber wann gab es denn die ersten wissenschaftlichen Belege für die Allergie und die Ermittlung, wer immunologisch für die Allergie beim Menschen verantwortlich ist?Das ist noch nicht so lange her. Es passierte zur Zeit der Beatles – 1967. Zu dieser Zeit wurde zeitgleich von Herrn Professor Johansson vom Karolinska Institut in Stockholm ,Schweden und dem Forscherehepaar Ishizaka in den USA das IgE (Immunglobulin E) im Serum/Blut des Menschen entdeckt. Damit bekam die Allergie ihr wissenschaftliches Fundament. Das IgE stellte nicht nur die Basis für die Entwicklung von einer Vielzahl serologischen Tests dar,  sondern die Allergie wurde jetzt auch unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet und als Krankheit ernst genommen.

Die Allergie Diagnostik

Zur Diagnose von Allergien können verschiedene Methoden herangezogen werden. Neben der In-vivo Allergie Diagnostik (IV) wie Hauttests und Provokationstests spielt die In-vitro Allergie Diagnostik (IVD) eine sehr wichtige Rolle bei der Abklärung der allergischen Erkrankung beim Patienten.

Die Hyposensibilisierung

​Zur Linderung der allergischen Erkrankung bei entsprechenden disponierten Patienten steht die kausale – und die symptomatische Therapie zur Verfügung. Auch gibt es verschiedene Möglichkeiten sich präventiv vor den Auslösern der Allergie zu schützen, wie z.B. des Einsatzes von Pollengittern, Pollenfilter in Klimaanlagen, Allergiker Bettwäsche, und uvm.

Hyposensibilisierung

​Die spezifische Immuntherapie (SIT) oder auch Hyposensibilisierung genannt ist eine kausale Therapie im Vergleich zur symptomatischen Therapie, die mit Antihistaminika oder Cortisonpräparaten und ggf. lebenslänglich durchgeführt werden muss. Alles muss vom Arzt/in, Allergologen/in bei dem Patienten vorgenommen werden

Tierhaarallergie

Warum reagieren wir Menschen vermeintlich auf Tierhaare, also da Fell, allergisch? Und was haben Milben damit zu tun? Allgemein sagt man das Tierhaare ein Allergen sind. Aber sind es wirklich die Tierhaare oder an was muss bei einer Tierallergie noch gedacht werden? Lesen Sie hier alles über Tierhaarallergie.

Neurodermitis und ihre Verbindung zur Allergie

​An der Neurodermitis leiden überwiegend Kleinkinder und Schulkinder.  Die Neurodermitis geht einher mit Juckreiz und Schorfbildung an den betreffenden Hautstellen. Die Neurodermitis kann verschiedene Ursachen haben. Sie kann durch die Nahrung hervorgerufen werden wie z.B. Kuhmilch, Hühnerei, Nüsse, Gewürze und häufig auch Soja. Auch Hausstaubmilben wie Dermatophagoides pteronyssinus kann eine Neurodermitis beim Menschen hervorrufen. Das geschieht durch den Kontakt der Hausstaubmilben über den Hausstaub mit der Haut des Menschen. 

Allergie und Naturheilkunde?

​Allergien-Therapien aus der Naturheilkunde. Einige Patienten wenden sich auf Grund nicht zufrieden stellender Erfahrungen mit der Schulmedizin alternativen Behandlungsmethoden zu. Das kann von „Bio“-Medikamenten, über Homöopathie bis zu diversen Entspannungsmethoden gehen. All diese drei Punkte würden schon für ein Buch genügen.

Allergischer Schock

Allergische Reaktionen können sich beim Menschen auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen, ausgedrückt durch unterschiedliche Symptome, wie z.B. Heuschnupfen (Rhinitis) oder Asthma bronchiale. Aber all das ist in den meisten Fällen nicht lebensbedrohend. Die heftigste allergische Reaktion, ein Allergischer Schock ist lebensbedrohend und kann, wenn nicht schnell Hilfe kommt, sogar tödlich für den Patienten verlaufen.

Allergie Prävention

Prävention, besondere Tipps und die Urwaldtheorie: ​Die Prävention spielt im Rahmen der Allergenvermeidung eine sehr wichtige Rolle. Hier geben wir Tipps, wie man die Prävention so gut es geht im täglichen Leben, besonders als Allergiker, umsetzen kann. Es soll dabei nicht auf spezielle allergische Erkrankungen Bezug genommen werden, sondern es sollen  allgemeine Tipps gegeben werden, wobei sie bitte entscheiden mögen, welche Art der Prävention bei ihrer allergischen Erkrankung für sie am geeignetsten zu seien scheint.

Tipp 1 – Allergie Prävention – Die Bettwäsche

Die Bettwäsche sollte, gerade von Hausstauballergiker*innen, aber auch von Pollenallergiker*innen regelmäßig gewechselt und gewaschen werden, damit so viel Allergene wie möglich entfernt werden. Mit so genannten mit Encasings, also Milben- und Allergen- undurchlässigen Zwischenbezügen sollten Sie eine Barriere schaffen. Dabei bitte sollten alles Teile des Bettes bezogen werden, Kopfkissen, Decke und Matratze.

Tipp 2 – Allergie Prävention – Staubwischen

In der Wohnung sollte man auf sogenannte Staubfänger verzichten. Auch wenn es etwas ungemütlich zu sein scheint, sollten die Möbel leicht feucht abwischbar sein und auf Teppiche sollte verzichtet werden (hier geht es darum, allergenes Material leichter entfernen zu können). Ergänzend hierzu sollten Hausstauballergiker*innen auch Milbenspray zum Einsatz bringen.

Tipp 3 – Allergie Prävention – Rauchen

Jegliche unspezifische Reizung der Atemwege, wie z.B. durch Zigarettenrauch sollte dringend vermieden werden. Bitte denken sie auch daran, dass dazu auch das Passivrauchen zählt.  Die Belastung der Atemwege mit Giftstoffen erleichtert Folgeerkrankungen. Atopiker sind gut beraten nicht zu rauchen.

Tipp 4 – Allergie Prävention – Kleidung an einem bestimmten Ort wechseln

​Zur Pollenflugzeit soll man sich nicht im Schlafzimmer aus- bzw. umziehen sondern z.B. im Badezimmer. Somit vermeiden Sie, dass die Pollen, die sich in der Kleidung befinden, in den Schlafbereich hereingetragen werden. Wenn Sie die „belasteten“ Kleidungsstücke ins Schlafzimmer tragen können die Allergene über Nacht von ihnen eingeatmet werden und es kann zu allergischen Beschwerden kommen. Indem Sie die Kleidung draußen lassen, können Sie dies verhindern.

Tipp 5 – Allergie Prävention – Haare waschen

​Sie sollten versuchen sich täglich die Haare zu waschen, um die Pollen daraus zu entfernen. Sie tragen die Pollen somit auch nicht in am Abend in den Schlafbereich.
Dies kann die Belastung deutlich vermindern.

Tipp 6 – Allergie Prävention – Wäsche drinnen trocknen

​Um die Kontamination der bereits gewaschenen Kleidung mit Pollen zu vermeiden, sollte die Wäsche drinnen, z.B. im Trockner getrocknet werden und nicht draußen, damit sich darin keine Pollen sammeln können.

Tipp 7 – Allergie Prävention – Lüften und Pollen

​Abhängig wo Sie wohnen,  sollten Sie zu bestimmten Zeiten die Fenster geschlossen halten. So hat man in der Stadt morgens zwischen 6 und 8 Uhr die niedrigste Pollenkonzentration und auf dem Land von 19 bis 24 Uhr gemessen. Die Messung kann über eine sog. Pollenfalle erfolgen.

Tipp 8 – Allergie Prävention – Pollenschutzgitter

​Vor das Fenster können Sie sogenannte Pollenschutzgitter spannen. Sinnvoll sind diese verständlicher Weise nur in der Pollensaison und nach einer Saison sollten sie ausgetauscht werden. Wenn sie Birkenpollen-Allergiker*innen sind, sollten sie in einem vergleichsweise warmen Winter, bereits im Dezember damit beginnen, denn da fliegen schon die Haselpollen und es gibt zwischen den Birken-und Haselpollen eine Kreuzreaktion (lesen Sie hier alles zur Kreuzreaktion) demnach können Birkenpollenallergiker schon im Dezember auf die Haselpollen reagieren. Halten Sie die Pollen aus Ihren Wohn- und Schlafbereichen. Die gelingt in der Pollenflugzeit am einfachsten mit Pollenschutzgittern in den Fenstern.

Tipp 9 – Allergie Prävention – Haustiere

Es klingt banal – und auch wenn es möglicherweise schwer ist – Sie sollten als Allergiker keine Haustiere halten. Warum das so ist, erfahren Sie hier in unserem Kapitel zur Tierallergie. Allerdings gibt es eine interessante Untersuchung, die zeigte, dass das Halten von zwei Hunden vorteilhaft sein kann. Hier spielen die Endotoxine (s.u.) eine Rolle. Allerdings muss dies noch weiter untersucht werden.

Tipp 10 – Allergie Prävention – Berufsallergien

​Berufliche Pläne sollte man besonders als Atopiker gut überdenken, ggf. sollte man das mit seinem Allergologen/in besprechen. So atmet der Bäcker viel Mehlstaub ein das auch mit Vorratsmilben kontaminiert sein kann oder dem Reismehkäfer (Tribolium confusum), der auch Allergien auslösen kann. Also „Augen auf bei der Berufswahl“ – Dieses Sprichwort gilt in vielen Bereichen, aber für Allergiker in besonderem Maße.

Tipp 11 – Allergie Prävention – Achtung bei einem Unfall

​Latexallergiker könnten beispielsweise darüber nachdenken, einen Art Information bei sich zu tragen, damit im Fall eines Unfalls, bei der Behandlung durch die Sanitäter latexfreie Handschuhen zum Einsatz kommen, damit es zu keinem allergischen Zwischenfall kommt.

Tipp 12 – Allergie Prävention – Allergietagebuch

​Um zu sehen, was gemieden werden kann, sollte ein Allergietagebuch geführt werden. In diesem Buch tragen Sie ihre Beobachtungen in Bezug auf Ihre spezifischen allergischen Reaktionen ein und an welchen Orten, oder in Zusammenhang mit welchen Stoffe Sie diese hatten. Dies hilft gerade am Anfang, in der Einstellungsphase einer Allergie, um Ihrem Arzt zur Eingrenzung des Allergens und der Begleitumstände hilfreiche Informationen geben zu können.

Tipp 13 – Allergie Prävention – Vermeiden Sie doch mal Stress

Studien ergaben, dass Stress bei fast jedem dritten Allergiker die Allergien verschlimmert, deshalb sollte man an den Einsatz von Entspannungsmethoden denken, wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder Yoga.

Tipp 14 – Allergie Prävention – Achtung, Insektengiftallergie!

​Auf eine Prävention sollte in diesem Kontext noch explizit eingegangen werden, da diese Allergie lebensbedrohend sein kann, präventives Verhalten bei einer Insektengiftallergie.

  1. Das größte Risiko besteht da bei Aktivitäten im Sommer.
  2. So sollen Haarsprays, Parfüms etc. vermieden werden, da das die Insekten anzieht.
  3. Bei der Gartenarbeit sollen Handschuhe, lange Hosen und Hemden mit langen Ärmeln getragen werden.
  4. Von den Nahrungsgründen der Insekten muss man sich fern halten, wie Blumenerde, Kleefelder, Obstgärten mit reifer Frucht und Gemüseständen.
  5. Beim Essen draußen sollte man Marmeladen, Honig, süße Früchte und süße Getränke wie z.B. Cola meiden.
  6. Man sollte z.B. einen Autoinjektor mit sich führen, den man bei einem Insektenstich schnell selbst einsetzt, aber auch gleich den Arzt bitte rufen. Es kann Lebensgefahr bestehen (anaphylaktischer Schock).
  7. Sinnvoll wäre auch, wenn man eine Plakette z.B. als Armband bei sich tragen würde, die sie als entsprechenden Insektengiftallergiker kennzeichnet.

Die Urwaldtheorie in der Allergie Prävention

Ein neuerer Ansatz der Prävention stellt die Urwaldtheorie dar. Diese Beobachtung wurde zum ersten mal von einem Schweizer Arzt auf dem Land gemacht. Kurz heißt es: Geringere Hygiene und Leben auf dem Land kann eine optimale Prävention sein, um allergischen Erkrankungen vorzubeugen. Seriöse wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin.

​Bei der so bezeichneten Urwaldtheorie spielen die Endotoxine die entscheidende Rolle, sie sind Bestandteil der Membran grammnegativer Bakterien, die vermehrt durch Geflügel und Haustiere im Stall auf dem Bauernhof vorkommen. So stellte man fest, dass die Endotoxinkonzentration in Betten bei Bauernkinder deutlich höher lag als bei nicht Bauernkindern. Je höher die Endotoxinkonzentration war, desto weniger Heuschnupfen und asthmatische Beschwerden konnten bei den Kindern festgestellt werden.

Das Endotoxin scheint aber nur in frühester Kindheit einen Schutzeffekt auf das atopische Asthma und Heuschnupfen zu haben. Dieser Ansatz klingt für uns als sehr interessant und wir können durchaus empfehlen, sich mit der Urwaldtheorie und dem Einfluss von Endotoxinen auf die Allergie zumindest aus wissenschaftlicher Sicht zu befassen. Da gibt es allerdings noch viel zu tun.

Forscher und speziell Allergolog*innen sind immer bemüht zu ermitteln, ob es schon früh Anzeichen für eine allergische Erkrankung bei Atopikern (Allergie wird vererbt) gibt. Welche Allergie und oder Sensibilisierung wird wohl zuerst beim Menschen auftreten und welche zuletzt? Geht eventuell sogar mit den Jahren die Allergie zurück? Oder kommen sogar im fortgeschrittenen Alter erst Allergien hinzu? Diese Fragen sollte die Untersuchung zum allergischen Marsch beantworten.

Allergie im Lauf des Lebens 

Die Forschung ist immer bemüht zu ermitteln, ob es schon früh Anzeichen für eine allergische Erkrankung bei Atopikern (Allergie wird vererbt) gibt. Welche Allergie/Sensibilisierung wird zuerst beim Menschen auftreten und welche zuletzt? Geht eventuell sogar mit den Jahren die Allergie zurück oder kommen sogar im fortgeschrittenen Alter erst die Allergien? Diese Fragen sollten die Untersuchungen zum allergischen Marsch beantworten.

Dazu hat Herr Professor Wahn von der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit Mitarbeitern/innen viele Untersuchungen mit Patienten durchgeführt, deren Krankheitsverlauf über Jahre verfolgt und dokumentiert wurde. Der allergische Marsch nimmt Bezug auf eine typische Abfolge im Auftreten und verschwinden atopischer Krankheitssymptome der Haut und der Atemwege, so wie bestimmter IgE (Immunoglobulin E) Antworten gegen Nahrungsmittel- und Umweltallergene, wie z.B. der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus.

Kinder und Allergien

Im Allgemeinen sind klinische Krankheitsmanifestationen bei der Geburt nicht erkennbar, obwohl die IgE Produktion bereits mit der 11. Fetalwoche einsetzt. Spezifische IgE Antikörper gegen Nahrungsmittel- oder Inhalationsallergene sind mit Standardmethoden im Nabelschnurblut nicht nachweisbar. Doch bereits während der ersten Lebensmonate des Kleinkinds entwickeln sich spezifische IgE Antworten vor allem gegen Nahrungsmitteleiweißstoffe (Proteine), insbesondere des Hühnereis und des Kuhmilcheiweiß.

Bei Hühnerei ist es überwiegend das Eiweiß, obwohl es auch Sensibilisierungen gegen das Eigelb gibt. Die Hühnereiallergie scheint sich noch vor dem zweiten Lebensjahr des Kleinkindes zu entwickeln. In 55% der Fälle ist sie bis zum 6 Lebensjahr wieder verschwunden. Erst zwischen dem 1. und 10. Lebensjahr wird eine IgE vermittelte Sensibilisierung aus der Außenluft (Gräser- Baumpollen) oder dem Innenraummilieu beobachtet.

„Der allergische Marsch“

Herr Professor Wahn von der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat viele Untersuchungen an Patienten, deren Krankheitsverlauf über Jahre verfolgt und dokumentiert wurde, durchgeführt. Seine Bemühungen gipfelten sogar bald darin, dass nicht vom allergischen Marsch sondern vom allergischen Marathon zu sprechen war. Der allergische Marsch nimmt Bezug auf eine typische Abfolge im Auftreten und verschwinden atopischer Krankheitssymptome der Haut und der Atemwege, so wie bestimmter IgE (Immunoglobulin E) Antworten gegen Nahrungsmittel- und Umweltallergene, wie auch der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus.

Ältere Frau mit allergischen Symptomen hält Taschentuch an der Nase
Allergie-Typen und Allergie im Verlauf des Lebnens

​Der allergische Marsch wird ganz wesentlich von genetischen Faktoren geprägt, wobei neueste Untersuchungen darauf hinweisen, dass eine große Vielzahl von Genen die Krankheitsmanifestitationen bestimmt; wobei einige von ihnen phänotypspezifisch sind.

Allergie im Alter

Wenn man den allergischen Verlauf weiterverfolgt hätte, hätte man festgestellt, dass das was man noch vor 40 Jahren gelernt hatte, nämlich das mit den Jahren die Allergien abnehmen, nicht mehr zu trifft. Jetzt stellte man fest, dass bei Menschen im fortgeschrittenen Alter Allergien, wie z.B. auf Gräser- und Baumpollen, auftraten, mit einmal. Der Grund dafür ist noch nicht erschlossen. Hier stellt sich auch die Frage, können die ermittelten Behandlungsschemata auch bei älteren Menschen größer/gleich 65 Jahre angewendet werden, oder müssen dazu extra klinische Studien durchgeführt werden? Welche Gruppe geht in solche klinischen Studien mit ein? Bei welchem Alter hört es auf? Also jede Meinung muss deutlich hinterfragt werden und ab und an auf den wissenschaftlichen Prüfstand gestellt werden.

Haustiere und Allergien

Bedenken sie aber auch, in dem Fell der Katze befinden sich mit Milben und Schimmelpilze, so auch die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus. Das muss bei einer vermeintlichen Katzenallergie (Tierhaarallergie) mitberücksichtigt werden. Nicht dass es sich um eine Milben- und nicht Tierhaarallergie handelt und sie fälschlicher Weise ihr geliebtes Tier aus dem Haus geben mussten und sie es vermieden hätten können, wenn sie z.B. eine spezifische Immuntherapie auf die Hausstaubmilbe gemacht hätten, bei nachgewiesener Hausstaubmilbenallergie und negativem Ergebnis auf die Katze, und sie zum Schutz vor den Milben noch Milben-Bettwäsche und Acarizide eingesetzt hätten.

Bei der Katze sind auch nicht direkt die Haare das Allergen. Diese tragen nur das Allergen, das aus dem Speichel kommt und von der Katze durch das Lecken des Fells über die Haare verteilt wird. Das wichtigste Allergen ist bei der Katze das Fel d1, das im Speichel der Katze vorkommt. Es zeigte sich, dass IgE Antikörperantworten, die sich bereits im Säuglingsalter gegen Nahrungsmittelproteine entwickeln, als früheste „Atopieerkenner“ für eine allergische Reaktivität der nachfolgenden Sensibilisierungen auf „Luftallergene“ wie auch die der Hausstaubmilbe Dermatophagoides pterobnyssinus  aufgefasst werden müssen.​

Hier alles über Tierhaarallergie

Die erste Allergie äußert sich in der Neurodermitis – die atopische Dermatitis

Die erste klinische Krankheitssymptomatik ist in der Regel die atopische Dermatitis (Neurodermitis) (Hauterkrankung), die bei Atopikern festgestellt werden kann. Hier könnte man durch Einsatz von Neurodermitis Anzügen therapiebegleitend unterstützen.

Hier alles zum Thema Neurodermitis

Heuschnupfen

Die saisonale Rhinokonjunktivitis, wie z.B. Heuschnupfen, ist im Allgemeinen in den ersten beiden Lebensjahren des Kleinkindes nicht erkennbar.

Hier alles zum Thema Pollenallergie

Schimmelpilze

Schimmelpilze wie Alternaria tenuis, Cladosporium herbarum, Penicilium notatum, Aspergillus fumigatus etc. spielen bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes keine Rolle, diese entwickeln sich erst später.

Hier alles zum Thema Schimmelpilzallergie

Allergie FAQ

Wir haben die häufigsten Fragen zum Thema Allergie gesammelt und hier für Sie beantwortet. Viel Freude beim Lesen und Lernen.

Was sind die 10 häufigsten Allergien?

Die 10 häufigsten Allergien sind:

– Pollenallergie (Heuschnupfen)
– Nahrungsmittelallergien (z.B. auf Nüsse, Milch, Eier)
– Hausstaubmilbenallergie
– Tierhaareallergie
– Latexallergie
Medikamentenallergie
– Schimmelpilzallergie
– Insektengiftallergie
– Kontaktallergie (z.B. auf Nickel oder Klebstoffe)
– Luftverschmutzung (z.B. von Ozon oder Schadstoffen in der Luft)

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Liste und die Häufigkeit von Allergien auch von verschiedenen Faktoren wie Alter, Geschlecht und geografischer Lage abhängen kann.

Welche Symptome zeigen sich bei einer Allergie?

Die Symptome einer Allergie können sehr unterschiedlich sein und von mild bis schwer reichen. Typische Symptome sind:

– Juckreiz (z.B. im Hals, der Nase, den Augen oder auf der Haut)
– Schnupfen und verstopfte Nase
– Niesen
– Tränenfluss oder gerötete Augen
– Husten
– Atembeschwerden oder Asthma
– Hautausschlag oder Rötungen
– Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Bauchschmerzen, Durchfall)

Einige Allergien können auch zu schweren Reaktionen führen, die als anaphylaktischer Schock bezeichnet werden. Diese Reaktionen können plötzlich auftreten und können lebensbedrohlich sein, weshalb es wichtig ist, sofort medizinische Hilfe zu suchen, wenn sie auftreten.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Liste nicht vollständig ist und dass jede Person anders auf eine Allergie reagieren kann. Wenn Sie vermuten, dass Sie eine Allergie haben oder wenn Sie Symptome haben, die Sie beunruhigen, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Was für Allergien gibt es jetzt?

Es gibt viele verschiedene Arten von Allergien, die Menschen haben können. Einige der häufigsten Allergien sind:

– Pollenallergie (Heuschnupfen)
– Nahrungsmittelallergien (z.B. auf Nüsse, Milch, Eier)
– Hausstaubmilbenallergie
– Tierhaareallergie
– Latexallergie
– Medikamentenallergie
– Schimmelpilzallergie
– Insektengiftallergie
– Kontaktallergie (z.B. auf Nickel oder Klebstoffe)
– Luftverschmutzung (z.B. von Ozon oder Schadstoffen in der Luft)

Es gibt jedoch viele weitere Arten von Allergien, wie z.B. Allergien gegen:

– Chemikalien (z.B. in bestimmten Reinigungsmitteln oder Kosmetika)
– Bestimmte Arten von Pflanzen oder Gräsern
– Sonnenlicht (Photosensibilisierung)
– bestimmte Arten von Pilzen
– Nagetiere (z.B. Mäuse, Ratten)

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Liste nicht vollständig ist und dass jede Person individuell auf Allergene reagieren kann. Wenn Sie vermuten, dass Sie eine Allergie haben oder wenn Sie Symptome haben, die Sie beunruhigen, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Wie wirkt sich eine Allergie auf den Körper aus?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe, die als Allergene bezeichnet werden. Die Reaktion des Körpers kann unterschiedlich ausfallen und kann von milden Symptomen wie Juckreiz und Hautausschlägen bis hin zu schwerwiegenderen Symptomen wie Atembeschwerden und Schock reichen.
Die meisten allergischen Reaktionen treten auf der Haut, in den Atemwegen oder im Magen-Darm-Trakt auf. Symptome können sein:
Juckreiz und Hautausschläge
Niesen und laufende Nase
Tränenfluss und geschwollene Augen
Husten, Atemnot und Engegefühl in der Brust
Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen
Durchfall und Verstopfung

Was ist eine Allergie und wie entsteht sie?

Eine Allergie ist eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Substanzen, wie Pollen, Hausstaubmilben oder bestimmte Lebensmittel. Beim Kontakt mit diesen Substanzen setzt das Immunsystem Histamin frei, das zu allergischen Symptomen wie Juckreiz (Juckende Haut), Hautausschlag, Niesen und Husten führen kann. Allergien können durch verschiedene Faktoren wie genetische Veranlagung, Umweltverschmutzung oder veränderte Lebensbedingungen ausgelöst werden.

Welche Symptome treten bei einer allergischen Reaktion auf?

Symptome einer allergischen Reaktion können von Person zu Person variieren, je nach Art und Schweregrad der Allergie. Zu den häufigsten Symptomen gehören Juckreiz, Hautausschlag, Niesen, Husten, Schnupfen und Atemnot. Bei schweren allergischen Reaktionen, wie Anaphylaxie (Allergischer Schock), können auch Symptome wie Schwindel, Ohnmacht und Blutdruckabfall auftreten. Bei Verdacht auf eine allergische Reaktion ist es wichtig, schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen.

Wie wird eine Allergie diagnostiziert?

Eine Allergie kann durch verschiedene Arten des Allergietest diagnostiziert werden, wie Hauttests, Bluttests oder Provokationstests. Bei einem Hauttest wird eine kleine Menge des Allergens auf die Haut aufgetragen und dann beobachtet, ob es zu einer Reaktion kommt. Bei einem Bluttest wird das Blut auf spezifische Antikörper gegen das Allergen getestet. Bei einem Provokationstest wird das Allergen unter ärztlicher Aufsicht direkt in die Lunge oder Nase eingeatmet. Der Arzt kann dann anhand der Ergebnisse feststellen, ob eine Allergie vorliegt.

Was sind die häufigsten Allergieauslöser?

Zu den häufigsten Allergieauslösern gehören Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmel, Insektengift, bestimmte Nahrungsmittel, wie Milch, Eier und Nüsse, sowie bestimmte Medikamente wie Penicillin.

Wie kann ich mich vor Allergien schützen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um sich vor Allergien zu schützen, wie z.B. regelmäßiges Staubsaugen, Vermeidung von Kontakt mit Allergenen, wie z.B. Tierhaaren oder Pollen, Verwendung von allergendichten Bettbezügen (Encasing Bettwäsche), Vermeidung von bestimmten Nahrungsmitteln, regelmäßiges Händewaschen und Verwendung von Antihistaminika oder anderen Medikamenten.

Welche Allergien treten am häufigsten auf?

Die am häufigsten auftretenden Allergien sind Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie, Tierhaarallergie, Nahrungsmittelallergien und Insektengiftallergien.

Kann man Allergien heilen oder nur lindern

Allergien können nicht geheilt werden, aber es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um die Symptome zu lindern. Dazu gehören Medikamente wie Antihistaminika, Kortisonpräparate oder Immuntherapie. Darüber hinaus können Veränderungen im Lebensstil, wie Vermeidung von Allergenen, eine gesunde Ernährung oder regelmäßige körperliche Aktivität, helfen, die Symptome zu reduzieren.

Wie behandelt man eine allergische Reaktion?

Die Behandlung einer allergischen Reaktion hängt von der Art und dem Schweregrad der Reaktion ab. Bei milden Symptomen können Antihistaminika oder andere rezeptfreie Medikamente eingesetzt werden. Bei schweren Reaktionen wie Anaphylaxie ist eine Notfallbehandlung mit Adrenalin und einem Krankenhausaufenthalt erforderlich.

Wie funktionieren Antihistaminika und wann sollten sie eingesetzt werden?

Antihistaminika blockieren die Wirkung von Histamin, das bei einer allergischen Reaktion freigesetzt wird und zu den Symptomen führen kann. Antihistaminika sollten bei milden Symptomen wie Juckreiz (Juckende Haut), Niesen oder leichtem Hautausschlag eingesetzt werden.

Wie wirken Kortisonpräparate bei Allergien?

Kortisonpräparate reduzieren Entzündungen und Schwellungen, die bei einer allergischen Reaktion auftreten können. Sie werden normalerweise eingesetzt, wenn Antihistaminika nicht ausreichend wirksam sind oder wenn schwere Symptome auftreten.

Wie kann man Allergien bei Kindern vorbeugen und behandeln?

Eine Möglichkeit, Allergien bei Kindern vorzubeugen, ist die Einführung von allergenarmen Lebensmitteln in die Ernährung und die Vermeidung von Kontakt mit potenziellen Allergenen. Bei einer bereits vorhandenen Allergie können Antihistaminika oder Kortisonpräparate verschrieben werden.

Was sind die Unterschiede zwischen saisonalen und ganzjährigen Allergien?

Saisonale Allergien treten zu bestimmten Zeiten des Jahres auf, wenn bestimmte Allergene wie Pollen (Pollenallergie), Gräser oder Bäume in der Luft sind. Ganzjährige Allergien können das ganze Jahr über auftreten und sind in der Regel auf Allergene wie Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmel zurückzuführen.

Wie kann ich feststellen, ob ich allergisch auf Haustiere reagiere?

Eine Möglichkeit, eine Tierhaarallergie zu diagnostizieren, ist ein Hauttest oder Bluttest. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Tier aus der Umgebung zu entfernen und zu beobachten, ob die Symptome verschwinden.

Was ist der Unterschied zwischen Allergien und Unverträglichkeiten?

Allergien werden durch eine Immunreaktion des Körpers auf eine bestimmte Substanz ausgelöst, während Unverträglichkeiten oft durch eine Überempfindlichkeit oder Unfähigkeit des Körpers verursacht werden, eine bestimmte Substanz zu verarbeiten.

Welche alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Allergien?

Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Allergien umfassen Akupunktur, Homöopathie, Atemtechniken und Kräutermedizin. Es ist jedoch wichtig, dass alternative Behandlungen nur unter der Aufsicht eines qualifizierten Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden.

Wie wirkt sich Luftverschmutzung auf Allergien aus?

Luftverschmutzung kann das Risiko von allergischen Reaktionen erhöhen, indem sie das Immunsystem schwächt und die Schleimhäute des Körpers angreift. Langfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung kann auch das Risiko von Asthma erhöhen.

Kann man durch Hyposensibilisierung Allergien dauerhaft heilen?

Hyposensibilisierung, auch als Allergie-Impfung bekannt, kann dazu beitragen, dass der Körper im Laufe der Zeit weniger allergisch auf bestimmte Substanzen reagiert. Es ist jedoch nicht garantiert, dass Allergien vollständig geheilt werden, und die Behandlung erfordert in der Regel eine langfristige Verpflichtung.

Über den Autor

Christian Ellmers

Ist Gründer, Autor und Unternehmer aus Bremen. Er hat Politik und Soziologie an der Universität Bremen studiert, seit 2013 leitet er das Familienunternehmen rund um die Marke Avantal. Zuletzt publizierte er zusammen mit Dr. Wahl im März 2021.

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